Eine lange grüne Strasse

Vor zwanzig Jahren wurde, durch ein Projekt von Ing. Renzo Molinari für Centro Studi Unioncamere Liguri, die Idee geboren einen Weg zu realisieren, der ganz Ligurien durchquert.

1977 – das gleiche Jahr, in dem das regionalen Gesetz zur Erhaltung und Schutz der Natur in Ligurien erlassen wurde – begann die Machbarkeitsstudie,basiert auf Vorschlägen eines Komitats, das aus Cai, Fie, Naturverein, Unser Italien, Ges und Centro Studi Unioncamere liguri bestand und zur Aufgabe hatte, einen Wanderweg vorzubereiten um den ligurischen Bergen mehr Bedeutung zukommen zu lassen.

Der Grenzkammweg, der als Wasserscheide des FIE (Federazione Italiana Escursionismo) bekannt ist, wird mit neuen Wegen und Trassen in den Provinzen La Spezia und,vor allem, Imperia ergänzt.

So entstand die “Alta Via dei Monti Liguri”: ein Wanderweg, der das Ost- und Westende von Ligurien, entlang der Wasserscheide, verbindet.

Die einmalige Umgebung, reich an Geschichte und Kultur, das außerordentliche Panorama und die Werbetrommel, die von der Unioncamere geführt wurde, wurden zum schnellen Erfolg und als Folge, die Erwartungshaltung der italienischen und ausländischen Besuchern, die in manchen Fällen enttäuscht wurde..

Zu wenige Übernachtungsmöglichkeiten und keine Informationen führten zum Verfall des Projekts. Nach einem anfänglichen Boom wurden die Ausländer (Deutsche, Holländer, Franzosen, Schweizer und Österreicher) immer weniger bis sie in den 90ger Jahren nur noch sporadisch kamen, meist organisierte Gruppen, die mit den örtlichen Wandervereinen zu tun hatten oder durch einige wenige Tourenreisebüros.

Bei Beendung des Projekts "Pim Liguria: Alta Via dei Monti Liguri" wurden 1994 die Übernachtungsstrukturen sichtlich erweitert. Trotzdem hat sich aus den Problemen, die sich daraus ergeben, gezeigt, wie schwierig es ist diese Strukturen kontinuierlich zu verwalten und aufrecht zu erhalten, und allen Ansprüchen zu genügen.